Geschichte der Stadt Aachen
Die Geschichte der Stadt Aachen begann schon in der Jungsteinzeit, zwischen 3000 und 2500 v. Chr. Damals wurde auf dem Lousberg Feuerstein abgebaut. Archeologische Ausgrabungen zeigen, dass die Römer seit Christi Geburt eine Stadtgröße von 20 bis 25 Hektar errichtet haben.

- Stich des Aachener Rathauses
Aachen wurde erstmals schriftlich vom fränkischen König Pipin der Jüngere im Jahre 765 erwähnt, beim Bau eines Hofes, allerdings unter dem Namen Aquis Villa. Dessen Sohn, Karl der Große (Engl. und franz.: Charlemagne) machte den Hof zu seiner Residenz, der Kaiserpfalz.
Die heutige Barbarossa-Mauer geht auf den Bau der inneren Stadtmauern unter Kaiser Barbarossa im Jahre 1171 zurück. 1257 wurde mit dem Bau der äußeren Mauern begonnen, gefördert von Richard von Cornwall, anlässlich seiner Krönung. Merkwürdigerweise dauerte der Mauerbau rund 100 Jahre.
Im Laufe der 2. Hälfte des 17. Jh. baute der Badearzt Francois Blondel Aachen zu einem der modernsten Badeorte ganz Europas aus. Ihm haben die Aachener den Satz "Was das Feuer zerstört, baut das Wasser wieder auf" zu verdanken. Zusätzlich wurden Casinos, Ballsäle und andere Vergnüguns- und Müßiggangeinrichtunten gebaut. So ist Aachen noch heute eine Kurstadt.
1349 wurde das Aachener Rathaus aus den Resten der Kaiserpfalz unter der Leitung des damaligen Bürgermeisters Gerhard Chorus errichtet.
Während des 2. Weltkrieges wurde ca. 65% des Wohnraums zerstört. Die sechswöchige Schlacht um Aachen hatte zur Folge, dass Aachen als erste deutsche Stadt im Oktober 1944 von den Alliierten befreit wurde.
Der erste Karlspreis wurde im Jahre 1950 vergeben.

- Grundriss der Stadt mit beiden Stadtmauern, 1894
